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Übersicht

1. Hausaufgabe: Geschichte: Rollenspiel: Das Leben der Bauern vor der französischen Revolution von Elli, Michelle, Verena und mir

2. 2.Hausarbeit: Bio/Chemie: Sinnesorgane einer Schildkröte von mir

3. 1. Hausarbeit: Bio/Chemie: Stationenarbeit von mir (hat ich ne 1 drin^^)

4.Referat: Musik: Anarchie von Verena

5.Referat: Musik: Was ist Punk vom Elli und mir

6. Englische Zeiten

1.Das Leben der Bauern vor der Französischen Revolution

Vater: Marcel Lacroix (Elena)
Mutter: Marie Lacroix (Annalena)
Kind: Aureli Lacroix (Michelle)
Großmutter: Susan Lacroix (Verena)

V: Bonjour! Ich heiße Marcel Lacroix und bin ein Bauer. Ich bin verheiratet und habe 4 Kinder, eigentlich waren es 9.
M: Mein erstes Kind war eine Todgeburt, zwei meiner Kinder sind vor dem Erreichen des 5. Lebensjahres an Husten gestorben und zwei weitere an Durchfall.
V: Unser Hof ist 5 Hektar groß, etwa so groß sind alle Höfe hier in der Umgebung. Marie war nicht die erste Frau in meinem Leben, als junger Bursche wollte ich schon einmal heiraten. Doch wir Bauern können nur heiraten, wenn unser Landgraf es gestattet und das hat er damals nicht getan, warum weiß ich auch nicht. Da ich sie nicht heiraten konnte, sollte sie einen Anderen heiraten, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Ich habe sie noch des Öfteren gesehen, doch bei der Geburt ihres ersten Kindes ist sie schließlich gestorben.
G: Aber dies sind nur kleine Rückschläge im Leben eines Bauern. Als ich noch jung war, herrschte der 30 jährige Krieg über ganz Frankreich, eine schreckliche Zeit. Auch die Pest brachte viele Opfer mit sich. Die Nachricht einer neuen Pestwelle sorgte überall für Panik. Man wusste nicht, ob der Tod auch sein Dorf erreicht.
K: Trotzdem ist meine Oma eine fröhliche Frau. Sie bringt mir bei zu kochen, zu stricken und alle anderen wichtigen Hausarbeiten zu bewältigen, damit ich auf mein späteres Leben vorbereitet werde. In die Schule gehen meine drei Geschwister und ich nicht. Wir können auch nicht lesen und schreiben, aber das ist für Bauern auch nicht wichtig. Mama und Papa können auch weder lesen noch schreiben.
M: Sobald Aureli 16 Jahre alt ist, wird sie vorrausichtlich einen Bauern aus der Umgebung heiraten, da ihr Bruder, wie es üblich ist, den Hof erben wird. Es sei denn, er würde sterben, aber Gott Bewahre!!!!!
V: Wir haben normalerweise eine relativ reiche Ernte, aber müssen im Gegensatz zum 1. und 2. Stand Steuern bezahlen, was wir sehr ungerecht finden. Aus diesem Grund haben wir oft nicht genug zu Essen. Durch die Wetterbedingungen ist die Ernte sowieso nicht gesichert. Zwei- bis dreimal die Woche muss ich, wie alle Bauern, auf den Gütern der Adeligen arbeiten. Dadurch bleibt auch manchmal Arbeit auf dem Hof liegen.
G: Besonders schlimm ist es aber, wenn ein Krieg kommt. Bauern sind nämlich dazu verpflichtet Soldaten zu stellen. Manchmal muss man auch selbst Soldaten einquartieren. Ich habe meinen ältesten Sohn, der eigentlich den Hof erben sollte, im Krieg verloren. Er war Soldat und wurde erschossen. Ich weiß bis heute nicht, was mit seiner Leiche passiert ist.
K: Ich hoffe, wir konnten euch einen kleinen Einblick in das Leben der Bauern, die 98% der Bevölkerung ausmachten, vor der französischen Revolution geben.

2.Hausarbeit über die Sinnesorgane einer Schildkröte

1.Allgemeines über Schildkröten und Zusammenspiel verschiedener Sinnesorgane
Die ersten Schildkröten entwickelten sich ungefähr vor 200 Millionen Jahren auf der Erde. In der heutigen Form gibt es die Schildkröten schon seit etwa 150 Millionen Jahren. Sie gehören zu den Reptilien und besitzen einen Panzer, in den sie Kopf und Beine ganz oder zumindest teilweise einziehen können. Der Panzer hat die Aufgabe die inneren und äußeren Körperteile der Schildkröte zu schützen. Sie haben Beine, die mit Krallen ausgestattet sind. Diese Beine sind besonders Laufen, Kriechen oder Schwimmen geeignet.
Schildkröten sind in zwei Arten zu unterteilen: Land- und Wasserschildkröten. Bei den beiden Arten unterscheidet man zwischen Halsberger– und Halswenderschildkröten nach dem Kriterium, wie sie ihren Kopf zurückziehen. Halsbergerschildkröten ziehen ihren Kopf in den Panzer ein, wenn sie Gefahr oder Bedrohung wittern. Halswenderschildkröten hingegen können ihren Kopf nicht richtig einziehen. Sie legen den Hals unter den Panzer.

(Abb. 1:Halswenderschildkröte) (Abb. 2:Halsbergerschildkröte)
Schildkröten leben in den Tropen und Subtropen, da sie wechselwarme Tiere sind und auf die Sonne angewiesen sind. Sie können keine eigene Körperwärme erzeugen und benötigen so die Wärme von Außen, um sich am Leben zu halten. In kälteren Regionen überstehen sie den Winter mit der Winterruhe, indem sie in eine so genannte Winterstarre fallen. Sie bewohnen Wälder, Tümpel, Flüsse, Seen, Steppen, Wüsten und Meere.
Schildkröten ernähren sich von Insekten, Seegras, Aas, Früchten und Fisch.
Die Hauptaktivitäten der Schildkröten finden über die Sinnesorgane statt zum Beispiel bei der Futtersuche, Gefahrenvermeidung und bei Balz und Paarung.
Schildkröten orientieren sich hauptsächlich mit der Nase und den Augen. Der Gesichts- und Geruchssinn spielt eine wichtige Rolle bei der Nahrungssammlung. Der Gesichtssinn nimmt zum Beispiel besonders stark rote Farben wahr, da sie immer auf der Suche nach Blüten sind. Im Sommer blühen nur wenig rote Blumen und so sind die Augen sehr auf rot spezialisiert und immer auf der Suche nach Blüten.
Schildkröten nehmen mit Hilfe des Geruchssinns den Geruch reifer Früchte auf sehr weite Entfernungen wahr. Außerdem prüfen sie ihre Nahrung immer, bevor sie gefressen wird mit der Nase. Schildkröten prüfen mit Hilfe des Geruchsinns die Erde, ob sie geeignet ist für die Eiablage.
Der Gehörsinn ist nicht so gut entwickelt, doch können Schildkröten durch Beschnuppern im Geschlechtsbereich, ihre Artgenossen unterscheiden. Fressgeräusche werden ebenfalls gut wahrgenommen. Auch Bodenerschütterungen können mit Hilfe vom seismischen Sinn wahrgenommen werden. Sogar die genaue Entfernung zur Quelle kann bestimmt werden und es kann unterscheiden werden ob die Erschütterung eine Gefahr oder Bedrohung für die Schildkröte darstellt.
Der Tastsinn ist bei den Schildkröten gut ausgebildet. Weibchen finden mit Hilfe von Tast- und Geruchssinn ihre Nistplätze wieder. Durch ihr gutes Erinnerungsvermögen finden sie sogar ihren Geburtsort wieder.
Die Temperaturwahrnehmung ist auch sehr wichtig für die Schildkröten da sie wechselwarme Tiere sind und auf die Wärme aus der Umgebung angewiesen sind.
Sie haben ebenfalls eine sehr gute Temperaturwahrnehmung, einen guten Orientierungs- Gleichgewichts- und Zeitsinn.


2. Einzelne Sinnesorgane und Sinneswahrnehmungen

2.1 Geruchs- und Geschmackssinn

Riechen und schmecken sind Wahrnehmungen chemischer Reize. Schildkröten haben einen gut ausgebildeten Geruchsinn. Sie besitzen das so genannte Jacobsonsche Organ, das mit sehr guten Sinneszellen ausgestattet ist. Sie können daher ihre Nahrung auf weite Entfernungen und in geringen Konzentrationen riechen. Besonders gut reichen sie den Geruch reifer Früchte. Sie können Gerüche auch sehr gut unterscheiden. Das Jacobsonsche Organ ist eines der leistungsfähigsten Organe einer Schildkröte. Es ist Riech oder Riechwahrnehmungsorgan und besteht bei der Schildkröte aus Einbuchtungen auf der Nasenscheidewand. Bei anderen Tieren liegt es meistens im Rachen wie zum Beispiel bei Aalen. Bei Tieren, die im Wasser wohnen, kann dieses Organ auch in der Haut liegen. Mit dem Jacobsonschen Organ können Schildkröten schon kleinste Teilchen im Wasser oder in der Luft riechen. Manche Tiere können sogar Verunreinigungen im Wasser feststellen, wie zum Beispiel zu hohen Salzgehalt.
In der Nasenhöhle befinden sich Riechepithel, die ständig von den Schleimdrüsen feucht gehalten werden. Das Jobsonsche Organ funktioniert noch besser unter Wasser. Die Schildkröte kann eingesogenes Wasser auf Gerüche untersuchen. Das Wasser scheidet sie später über die Mundöffnung wieder aus.
Der Geschmackssinn der Schildkröten ist gut entwickelt. Er wird wie bei vielen Lebewesen durch den Geruchssinn mitbestimmt. Manche Wasserschildkröten besitzen, ähnlich wie bei den Fischen, fadenförmige Barteln am Maul mit Geschmacksinnenszellen.


(Abb. 3Schildkröte streckt ihren Kopf nach vorne und schnuppert. Sie wittert etwas.)



2.2 Gesichtssinn (Sehsinn)
Sehen ist die Wahrnehmung optischer Reize. Die Schildkröte verfügt über einen sehr guten Gesichtssinn. Sie ist aber weitsichtig. Sie kann also Objekte in der ferne scharf sehen, aber Dinge die direkt vor ihr sind, sieht sie nur verschwommen. Objekte, die sich nicht bewegen und direkt vor der Schildkröte stehen, verschwimmen im Hintergrund. Besonders gut kann die Schildkröte bewegte Objekte in der Ferne wahrnehmen. Auf bewegte Objekte, die ihnen fremd sind, reagieren sie, indem sie Beine und Kopf in ihren Panzer einziehen, als Schutzfunktion vor Gefahren. Jedoch spielt auch die Geschwindigkeit der wahrgenommen Objekte eine Rolle bei der Fluchtreaktion.
Durch die Pupille oder die Linse gelangen die Lichtstrahlen ins Auge der Schildkröte. Die Linse bündelt die Lichtstrahlen und sendet sie weiter zur Netzhaut. Die Netzhaut liegt auf der Rückseite des Auges. Auf der Netzhaut liegen lichtempfindliche Rezeptoren und Nervenzellen. Die Photorezeptoren nehmen das licht wahr und leiten ein Signal über die Nervenfasern zum Sehnerv. Der Sehnerv leitet das Signal weiter zum Gehirn, wo es verarbeitet wird.
Die Schildkröten besitzen vier verschiedene Farbrezeptoren, die rot, gelb, grün, blau und violett gut unterscheiden können, wobei die Schildkröte besonders stark auf rot, gelb und orange reagiert. Schildkröten bevorzugen daher bei der Nahrungswahl immer die roten Blüten. Das liegt daran, dass sich die Schildkröten auf diese Farben spezialisiert haben, denn in der Trockenzeit gibt es nicht viele Blüten für die Tiere und wenn die Schildkröte eine Blume in dieser Farbe sieht, reagiert sie direkt. Die Schildkröte kann auch gut Formen unterscheiden und sie kann teile des Infrarotlichtes erkennen. Das liegt daran, dass das Farbspektrum im Rotbereich besonders gut entwickelt ist, und so kann die Schildkröte auch Rottöne gut unterscheiden.
Die Augen werden durch ein Lidpaar geschützt, wobei das Oberlid größer ist als das Unterlid. An den Augen befinden sich die Tränendrüse und die Hardersche Drüse. Die Hardersche Drüse produziert bei Sekret bei Stress, Krankheiten oder Allergien ein braunes Sekret. Die Schildkröte besitzt keinen Tränengang durch den das Augensekret von der Tränendrüse und der Harderschen Drüse abgesondert werden kann.
Die Schildkröten besitzen eine Linse, die den Brechungswinkel von Wasser ausgleichen kann. Und so können die Schildkröten auch im Wasser Objekte und Nahrung gut sehen. Sie können formen und Entfernungen genauso gut wie an Land erkennen.
Ebenfalls sitzen gelborange Fettkugeln an der Netzhaut. Durch diese Fettkugeln können Schildkröten ihre Nahrung auch in trübem Wasser gut sehen. Die Schildkröten sind also optimal an das leben im Wasser angepasst.
Wenn die Schildkröten ihre Augenstellung verändern können sie sogar räumlich oder Panorama sehen.















2.3 Gehörsinn
Hören ist die Wahrnehmung akustischer oder mechanischer Reize.
Der Gehörsinn ist schlecht entwickelt, da die Schildkröten keinen offenen Gehörgang besitzen. Sie besitzen auch keine äußere Ohrmuschel. Das Trommelfell liegt als rundliche Scheine frei oder meist von Schuppen bedeckt seitlich am Kopf hinter den Augen.
Die Paukenhöhle der Schildkröten ist in zwei Kammern unterteilt. In der äußeren, trichterförmigen Kammer befindet sich ein Knorpelstab, der das Trommelfell mit den Gehörknöchelchen verbindet. Das Trommelfell ist ein Häutchen, dass den Schall aufnehmen kann. In der zweiten Kammer, dem Innenohr, befindet sich ein großes Labyrinth. Dieses Labyrinth besteht aus dem Gleichgewichtsorgan und dem eigentlichen Hörorgan. Das Hörorgan wandelt die mechanischen Reize in einen Nervenimpuls um und dieser Nervenimpuls wird zu den Sinneszellen gleitet. Die Nervenimpulse werden dann weiter zum Gehirn geleitet.
Das Höhrvermögen der Schildkröten ist sehr beschränkt. Sie sind aber dennoch nicht taub. Sie können nur schwer Tonqualitäten unterscheiden, nehmen aber tiefe Töne am besten wahr. Am besten hören Schildkröten Tonfrequenzen zwischen 200 und 500 Hertz, sie können aber auch Tonfrequenzen bis 1000 Hertz wahrnehmen


(Abb. 4: In dieser Abbildung kann man sehen, wo das Trommelfell unter den Hautschuppen versteckt liegt.)

2.4 Seismischer Sinn
Als seismischen Sinn bezeichnet man die Fähigkeit, dass Schildkröten Bodenschwingungen oder Erschütterungen wahrnehmen können, dabei werden Bodenschwingungen über den Panzer zum Innenohr geleitet. Die Schildkröte kann sogar die genaue Quelle bestimmen und unterscheiden ob die Erschütterung eine Gefahr für sie darstellt oder nicht.

2.5 Sprachsinn
Schildkröten sind in der Regel stumm. Nur während der Paarung oder bei Schmerzen können sie piepsende Töne von sich geben, durch schnelles zurückziehen des Kopfes werden Laute erzeugt.



2.6 Tastsinn
Der Tastsinn ist die Wahrnehmung mechanischer Reize. Mit dem Tastsinn bestimmen die Schildkröten Druck, Härte, Weichheit und Wiederstand Sie benutzen ihre Beine, den Hals und den Kopf zum tasten. Manche Wasserschildkröten besitzen, wie die Fische, fadenförmige Barteln am Maul, mit denen sie ebenfalls tasten können.
Bei der Eiablage buddelt das Weibchen ein Loch und legt ihre Eier hinein. Dabei verlässt sie sich voll und ganz auf ihren Tastsinn.


(Abb. :Schildkröte tastet mit ihren Krallen und Beinen)

2.7 Temperaturwahrnehmung
Die Temperaturwahrnehmung ist die Wahrnehmung wärmeabhängiger Reize. Die Temperaturwahrnehmung ist bei den Schildkröten sehr gut ausgebildet, da sie wechselwarme Tiere sind und auf die Wärme von Außen angewiesen sind. Sie hilft ebenfalls bei der Suche nach Sonnenplätzen, Eiablageplätzen und Übernachtungsplätzen.
Schildkröten können Wärme über den Kopf und Panzerbereich wahrnehmen.


3. Das Gehirn im Zusammenhang mit den Sinnesorganen und -Leistungen
Manche Teile des Schildkrötenhirns sind besser ausgebildet und größer, wie zum Beispiel der Teil für das Riechen, für den Gesichtssinn, den Gleichgewichtssinn, den Orientierungssinn, für die Schmerzempfindung und Erinnerungsvermögen.
Das Gehirn der Schildkröten ist relativ klein, aber dafür sehr gut entwickelt. Schildkröten sind im Stande zu lernen, doch kann man ihnen keine Befehle beibringen. Aufgrund des guten Orientierungssinns sind die Schildkröten fähig relativ schnell aus einem Labyrinth hinaus zu finden, dennoch fehlt ihnen die Fähigkeit problemlösend zu denken.
Man muss sagen, dass Schildkröten nicht sehr klug oder intelligent sind.









4. Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schildkröten aufgrund ihrer Sinnesleistungen sehr beeindruckende Tiere sind. Manche Sinnesorgane sind besser ausgebildet als andere, aber dennoch ist die Schildkröte optimal an ihren Lebensraum angepasst. Heute weiß man noch immer nicht genau, wie die Sinnesorgane vollständig funktionieren.
Schildkröten haben keine richtigen Feinde, da sie optimale Schutzfunktionen vor Feinden haben. Der einzigste und wohl größte Feind der Schildkröte ist der Mensch, der sie bedroht und den Lebensraum der Schildkröten zerstört, auch werden Schildkröten seht oft nicht artgerecht gehalten oder illegal ins Ausland geschmuggelt. Häufig werden Tiere nicht richtig geachtet oder verstanden.
Der Zoologe Henry Beston sagt zur Intelligenz und zu den Sinnen von Tieren:
„Man sollte Tiere niemals mit den Menschen vergleichen. Sie bewegen sich vollendet und vollkommen in einer Welt, die älter und vollständiger ist als unsere Welt. Sie sind mit Sinnen ausgestattet, die wir verloren oder nie besessen haben, sie geben Laute von sich, die wir niemals hören werden. Sie sind keine Brüder und keine Untergebenen. Sie sind ein anderes Volk, das zusammen mit uns im Netz von Leben und Zeit gefangen ist, Mitgefangene der Herrlichkeit und der Pein der Erde.“

3. Stationenarbeit

Station 1
Die Ergebnisse sind verfälscht, da wir einmal 50°C erreicht haben!!!
Beobachtung:
Zu Beginn des Experimentes ist das Pepsin, welches in Wasser gelöst ist, leicht Ölfarben. Das Vollwaschmittel ist trüb und das Wasser glasklar. Das Hähnchenfleisch ist zu Beginn in allen Gläsern gleich groß und beige.
Nach 5 Minuten ist das Pepsin leicht gelblich. Man kann erkennen, dass sich Hähnchenfleischstücke abgelöst haben und sich am Boden des Reagenzglases befinden. Es bilden sich auch kleine Bläschen im Pepsin. Durch das Schütteln löst sich im Reagenzglas mit Wasser und in dem mit Pepsin noch mehr Hähnchenfleisch. Im Vollwaschmittel passiert nichts.
Nach 10 Minuten kann man feststellen, dass das Hähnchenfleisch im wasser weißlich geworden ist. Das Pepsin wird trüber.
Nach 15 Minuten kann man sehen, dass sich das Hähnchenfleisch im Wasser ausdehnt. Im Reagenzglas mit Pepsin lösen sich viele kleine Stücken Hähnchenfleisch ab und schwimmen im Pepsin, dadurch wird das Pepsin auch immer trüber. Das Hähnchenfleisch im Vollwaschmittel wird immer kleiner.
Nach 20 Minuten ist das Pepsin noch trüber geworden. Das Hähnchenfleisch im Vollwaschmittel ist noch kleiner geworden uns ist jetzt fast ganz weiß gefärbt.
Am Ende des Experimentes kann man erkennen, dass das Pepsin fast gelb geworden ist und viele abgelöste Teilchen im Pepsin schwimmen. Im Vergleich zu Beginn des Experimentes ist Das Hähnchenfleisch im Vollwaschmittel deutlich kleiner geworden. Das Hähnchenfleisch im Wasser ist hingegen größer geworden.
Nach dem wir alle Stücke Hähnchenfleisch unter dem Wasserhahn abgewaschen haben, konnten wir fühlen, dass das Hähnchenfleisch aus dem Vollwaschmittel sehr weich geworden ist und das Stück aus dem Pepsin sehr hart geworden ist, aber kaum ein Unterschied zum wasser hat.

Auswertung:
Im Reagenzglas mit Pepsin lösen sich Teile vom Hähnchen-
fleisch, da Pepsin eine Protease ist und Proteasen zerkleinern die Bausteine der Eiweiße. Wie wir wissen enthält Hähnchenfleisch sowohl Fett auch als Eiweiß. Das Reagenzglas mit der Waschmittelösung löst sich nicht erklären. Es müsste sich ja eigentlich zersetzen, weil Vollwaschmittel sowohl Protease als auch Lipase enthält. Doch es passiert nichts. Das Hähnchenfleisch zerkleinert sich nur. Vielleicht liegt es daran, da unser Experiment verfälscht ist. Bei Wasser löst sich auch kein Hähnchenfleisch, aber das ist verständlich, da wasser ja keine Enzyme enthält.

Aufgabenblatt

Aufgabe 1: Beschreibe kurz (!), welche Aufgabe die Enzyme bei unserer Verdauung haben!

Enzyme sind Werkzeuge des Körpers. Sie sind im Magensaft, Speichel und Bauchspeichel enthalten. Sie können die verschiedenen Bausteine der Kohlenhydrate, Proteinen und Lipiden zerkleinern. Es gibt verschiedene Enzyme. Manche sind zum Beispiel da, um die Bausteine der Kohlenhydrate zu zerkleinern, andere, um die der Proteine zu zerkleinern.

Aufgabe 2: Das im Versuch verwendete Hühnerfleisch besteht vor allem aus Proteinen und ein wenig Fett.

a.)Was passiert im Versuch und welche Rolle spielen dabei die Enzyme im Vollwaschmittel? Welche Enzyme müssen im Vollwaschmittel vorhanden sein?

Das Vollwaschmittel teilt die Proteinbausteine und die Bausteine der Lipide. Im Vollwaschmittel sind daher Enzyme enthalten (Amylasen, Lipasen, Proteasen und Cellulasen) Sie sorgen dafür, dass verschieden Fleckenarten auf Kleidungs-stücken beseitigt werden können.

b.)Warum habt ihr eine Kontrollprobe durchgeführt?

Wir haben eine Kontrollprobe durchgeführt, um zu sehen, was passiert, wenn keine Enzyme im Wasser enthalten sind. Pepsin enthält Enzyme, die Proteine spalten können, und Vollwaschmittel enthält auch Enzyme, nur Wasser enthält keine Enzyme.

Hausaufgabe

Überlege, warum Enzyme im Waschmittel eingesetzt werden! Ein T-Shirt, das einen Kakaofleck hat (Kakao: -fett- und zuckerhaltig, Milch: eiweißhaltig) lässt sich mit Seife nur sehr schwer säubern, mit Waschmittel geht das viel besser: Warum?

Waschmittel besitzt Enzyme, darunter Amylasen, die Zucker Bausteine lösen und zerteilen, Lipasen, die Bausteine des Fettes lösen und zerkleinern können und Proteasen, die Bausteine des Eiweiß zerkleinern und lösen können. Mit Hilfe dieser Enzyme kann das Waschmittel den Kakaofleck beseitigen. Seife enthält diese Enzyme nicht und kann den Kakaofleck daher auch nicht entfernen.

Wolle (Tierhaare) besteht wie die Haare des Menschen aus verschiedenen Proteinen. Welches Enzym darf daher im Wollwaschmittel nicht vorhanden sein? Erläutere und überprüfe- falls möglich- durch Vergleich mit der Inhaltsstoffe der Wollwaschmittel.

Ich vermute, dass Wollwaschmittel keine Proteasen enthalten darf, weil sich sonst Teile der Wolle lösen oder teilen, die dann vom Pullover abstehen. Er wirf filzig. Der komplette Pullover geht davon nicht kaputt, weil Wolle auch noch andere Inhaltsstoffe hat. Ich denke, man erkennt einen deutlichen Unterscheid auch erst noch häufigem Waschen. Auf unserem Wollwaschmittel konnte ich die Aussage nicht überprüfen.

Pepsin ist eine Protease, die auch im menschlichen Körper vorkommt. Recherchiere, wo sie in unserem Körper eine Rolle spielt und welche Aufgaben sie dort hat.

Pepsin ist ein natürliches Enzym, man findet es im Magen von Wirbeltieren. Pepsin gibt auch der Pepsi-Cola ihren Namen, denn sie enthält Pepsin. Es wird auch oft in eiweißhaltigen Produkten verwendet oder in der Kosmetik. Pepsin fördert die Verdauung. Pepsinmangel ist häufig der Grund für Verdauungsprobleme und daher wird auch erst Pepsin verabreicht. Enzyme im menschlichem Körper haben auch noch andere Funktionen, sie können z.B. Bakterien bekämpfen, sie tragen auch zur Wund-Heilung bei, verhindern Entzündungen und verbessern die Durchblutung, weil sie Abfallstoffe im Geweben beseitigen können.

Station 2

Beobachtung:
Beim ersten Messen, nur mit klarem Kölner- und Remscheider Leitungswasser, konnten wir feststellen, dass die Wasserhärte beim Remscheider Leitungswasser deutlich geringer war. Die Wasserhärte betrug beim Remscheider Leitungswasser 8° und beim Kölner Leitungswasser 23°. Noch dazu war das Remscheider Leitungswasser einen kleinen Tick grüner.
Beim zweiten Messen mit Zugabe von waschmittel, haben wir festgestellt, dass die Wasserhärte von Remscheider und Kölner Leitungswasser gleich ist. Sie beträgt 9°.
Beim dritten Messen mit Zugabe von Enthärte, konnten wir feststellen, dass die Werte im Vergleich zum klaren Wasser deutlich gesunken sind. Beim Remscheider Leitungswasser auf 4° und beim Kölner Leitungswasser auf 8°.

Auswertung:
Remscheider Wasser ist weicher als Kölner Wasser, denn je niedriger die Grad Zahl ist, desto weicher ist das Wasser. Die Werte der beiden Leitungswasser sinken, wenn man ins Wasser Waschmittel gibt, da Waschmittel Zeolith enthält, einen Wasserenthärter. Ohne diesen Wasserenthärter könnte man nicht waschen, denn die Tenside würden sich nicht lösen, da das Wasser zu hart ist. Was allerdings wieder sprüchlich ist, dass die gemessenen Werte von Remscheider und Kölner Leitungswasser gleich sind, da Remscheider Wasser sehr weich ist und Kölner Wasser sehr hart ist. Ich hätte erwartet, dass die Gradzahl des Kölner Leitungswasser noch höher ist, als die des Remscheider Leitungswassers. Vielleicht haben wir einen Messfehler gemacht oder es liegt daran, dass wir so viel Waschmittel dazu gegeben haben, dass das Wasser nicht weiter enthärtet werden kann. Das ist aber auch wieder sprüchlich, da die gemessenen Gradwerte bei Wasserenthärter noch niedriger sind. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Wasserenthärter Zeolith das Wasser nur auf 9° enthärten kann. Dann müsste der Wasserenthärter den wir verwenden ein anderer sein, als der, der im Waschpulver verwendet wird.


Aufgabenblatt

Aufgabe 1: Recherchiert mit Hilfe zur Verfügung gestellten Bücher, was man chemisch unter „hartem Wasser“ und „Wasserenthärtung“ versteht. Notiere!

Wasserhärte
Unter Wasserhärte versteht man die Sammlung von Calcium- und Magnesiumionen. Je höher der Anteil an Calcium und Magnesium ist, desto härter ist das Wasser. Sie bestimmen die Gesamthärte des Wassers. Heizungsanlagen benötigen weiches Wasser, weil sich sonst in ihnen Kalk absetzt. Die Härtebilder verringern die Waschkraft von Waschmitteln. Man sollte sich daher genau an die Dosierung halten, die auf der Waschmittelverpackung steht. Seife kann sich in hartem Wasser nicht gut auflösen, da sich unlösliche Calcium- und Magnesiumsalze bildet. Viele waschmittel enthalten daher Phosphat, dass die Wasserhärte verringert, also auch enthärtet.

Wasserenthärtung
Das Verfahren zur Verminderung der Wasserhärte durch ein Wasseraufbereitungsverfahren, nennt man „Water softening“. Das Wasser wird in den meistens durch das Fällungsverfahren oder Ionenaustauscher enthärtet. Seit der Neufassung der Trinkwasserverordnung sind in Wasserwerken Ionenaustauscher, die mit Natriumionen wiederhergestellt werden müssen, verboten. Das Verfahren zur Wasserenthärtung ist die Entcarbonisierung. Man fügt zum Wasser Caliumhydroxid hinzu und dadurch erhöht sich der PH-Wert des Wassers.
Quelle: wasser-wissen.de,links oben auf Lexikon klicken, auf W gehen und Wasserhärte oder Wasserenthärtung auswählen.

Aufgabe 2: Gebe an, welche Waschmittelinhaltsstoffe zur Wasserenthärtung eingesetzt werden und wie diese wirken! Beschreibe und fertige ggf. eine kleine Skizze an!

Früher wurde oft Phosphat verwendet, zur Wasserenthärtung in Waschmitteln. Heute wird es aber nicht mehr verwendet, da es umweltschädigend wirkt. Heute wird oft Zeolith verwendet. Den Aufbau des Zeolith stellt man sich als Käfig vor. In den Zwischenräumen befinden sich Natrimionen, wenn es ins Wasser gelangt, werden diese durch die Calcium- und Magnesiumionen ausgetauscht.

Aufgabe 3: Sind die in Waschmitteln verwendeten Stoffe umweltschädlich?

Wenn man Phosphat als Wasserenthärter verwendet, wirkt dies schädig auf die Umwelt. Man benutzt heute daher Zeolith als Enthärter im Waschmittel.

Hausaufgabe

Auf allen Waschmittelverpackungen finden sich Angaben, dass man Waschmittel ja nach Härtegrad des Wassers anders dosieren soll!!!
Sieh zuhause nach, ob man bei hartem Wasser mehr oder weniger Waschmittel verwenden soll! Begründe die Angaben der Hersteller!

Bei hartem Wasser benötigt man mehr Waschpulver. Ich denke es liegt daran, da sich Seife in hartem Wasser nicht gut lösen lässt. Man muss das Wasser enthärten, damit sich die Tenside besser lösen können. Man braucht also weiches Wasser um zu Waschen.
Überlege, ob es auch Alternativen zu der von den Herstellern angegebenen Dosierungsveränderung gibt! Denke dabei an den bei dieser Station durchgeführten Versuch!

Ich denke, dass die Alternative wäre, dass man vor dem Waschen Enthärter ins Wasser gibt, so dass man den Enthärter aus dem Waschmittel nicht mehr benötigt und das Wasser schon so weich genug ist, damit sich die Tenside im Wasser lösen können.

Station 3
Beobachtung:

Art des Fleckes Colorwaschmittel Wasser Wäscheweiß Vollwaschmittel
Rote- Beete + - + + + -
Tinte + - + - + +
Kugelschreiber - - - -

Auswertung:
Das Colorwaschmittel entfernt den Rote- Beete- Fleck nicht vollständig, da Colorwaschmittel keine Bleichmittel enthält. Es ist aber fraglich, dass Wasser den Rote- Beete- Fleck entfernt und Vollwaschmittel nicht vollständig. Der Tintenfleck müsste durch wäscheweiß oder Vollwaschmittel eigentlich entfernt werden, denn auf dem Arbeitsblatt steht, dass Bleichmittel auch Farbtinten entfernen können. Die Farbe des Kugelschreiber ist vielleicht zu stark um gebleicht zu w erden.

Aufgabe 1: Schreibt heraus, welche Stoffe als Bleichmittel im Waschmittel eingesetzt werden und beschreibt deren Wirkung!

Im Waschmittel wird Natriumpercarbonat und Natriumperbonat als Bleichmittel verwendet. Die Bleichmittel verwenden Wasserstoffperoxid und entwickeln daraus Wasserstoff und Sauerstoff. Diesen Vorgang nennt man Oxidation. Durch Oxidation können alle bleichbaren Flecken beim Waschen entfernt werden. Die Bleichmittel verhindern, dass die Schmutzteilchen weiter am Objektträger haften bleiben. Sie lösen sich also ab. Bleichmittel im Waschmittel zerstören ebenfalls die Mikroorganismen und verbessern dadurch die Hygiene der Wäsche. Dieser Effekt beginnt aber erst bei 60°C, daher wird den Waschmitteln TAED zugefügt. Wenn man TAED hinzufügt kann der Bleichvorgang schon bei 30°C beginnen.

Aufgabe 2: Fertigt zur Wirkungsweise der Bleichmittel eine Skizze an! Eure Skizze sollte dabei die Informationen der Bilder 34/1 und 34/3 zusammen fassen!

(Skizze zu dieser Aufgabe, siehe Skizzenblatt von Station 3)

Aufgabe 3: Wirken auch TAED und Phosphonate bleichend? Begründe eure Meinung!

Ich denke TAED wirkt nicht bleichend, weil es ein Bleichmittelaktivator ist. Er führt dazu, dass die Bleiche schon bei niedrigeren Temperaturen beginnen kann. Er aktiviert also die Bleichmittel, hier Natriumperbonat und Ntariumpercarbonat.
Auch Phosphonate sind keine Bleichmittel. Sie spielen nur eine Rolle bei der Wäschebleiche. Sie binden die Schwermetalle im Waschwasser. Phosphonate sind im Waschmittel enthalten, weil Schwermetalle die Wirksamkeit der Bleichmittel zerstören können.

Aufgabe 4: In Woll- und Colorwaschmittel sind meist keine Bleichmittel enthalten. Nennt Gründe hierfür!

Colorwaschmittel ist für farbige Wäsche bestimmt und Bleichmittel würden die Farbe der Wäsche bleichen. Daher gibt es auch extra Colorwaschmittel, damit die Wäsche Buntwäsche nicht ausbleicht. Manche Farbe von Kleidungsstücken bleichen auch nicht so schnell aus , das heißt, man auch mit Vollwaschmittel waschen.

Wollaschmittel enthalten auch keine Bleichmittel, da Wollsachen bei hohen Temperaturen einlaufen.

Mit Wollwaschmittel wäscht man auch bunte Wollpullis und diese sollen auch nicht ihre Farbe verlieren.

Vielleicht zerstören Bleichmittel auch die Naturfasern, also Seide oder Wolle und so filzen die Kleidungsstücke ebenfalls aus.

Hausaufgabe

Ich denke wenn man ein Tuch auf den Baum in der Skizze legen würde, würde es bleichen. Der Baum nimmt Kohlenstoffdioxid (CO2) , Licht und Wasser (H20) auf und gibt Sauerstoff (O) und Biomasse (Zucker und Stärke ab). Es wird Wasserstoffperoxid (H2O2) produziert. Die Abfallstoffe werden wieder abgegeben. Für Wasserstoffperoxid werden nur zwei Moleküle des Sauerstoffs benötigt also fällt ein Molekül weg und wird an die Umwelt abgegeben. Es entsteht Sauerstoff. In diesem Vorgang steckt also auch die Photosynthese. Übrig bleibt auch noch ein Molekül des Kohlenstoff (c). Vielleicht besteht Zucker und Stärke aus Kohlenstoff und der Kohlenstoff wird in dieser Form abgegeben. Für diesen Vorgang benötigt der Baum auch Energie, hier das Sonnenlicht. Man könnte das ganze in einem Reaktionsshema darstellen, damit es deutlicher wird:

Energie (Licht) + Wasser (H20) + Kohlenstoffdioxid (CO2)à Sauerstoff (O) + Zucker und Stärke (c)

Wenn man ein Tuch auf den feuchten Rasen legt im Sonnenleicht, wird es also gebleicht. Der Rase ist feucht enthält also Wasser (H2O). Der Rasen nimmt ebenfalls Licht und Kohlenstoffdioxid (CO2) auf und gibt Sauerstoff (0) und Biomasse (c) ab. Das heißt der rasen macht gleichzeitg Photosynthese.


Station 4
Beobachtung:
Beim Colorwaschmittel schäumt es, wenn man es ins Wasser gibt. Es wird rosa. Das Vollwaschmittel schäumt nicht, aber das Wasser wird trüb. Beim Color- Protection- Tuch bleibt es unverändert. Nach dem auswaschen kann man sehen, dass das Tuch, welches im Vollwaschmittel war, pink bleibt. Das Tuch aus dem Colorwaschmittel ist nur noch ein bisschen rosa, aber fast weiß. Das Tuch aus dem Glas mit dem Color- Protection- Tuch bleibt rosa.

Auswertung:
Warscheinlich wirkt das Colorwachmittel am Besten, da es mit Farbübertragungsinhibitoren ausgestattet und diese verhindern, dass sich die Farbe überhaupt ins Tuch einzieht. Die andern Waschmittel beinhalten nicht diese Farbübertragungsinhibitoren und daher bleiben die Tücher rosa.



Aufgabenblatt

Aufgabe 1: Überlegt, wie ein Farbübertragungsinhibitor arbeiten muss, damit eine Verfärbung in der Waschmaschine verhindert wird!
(Es gibt mehrere Möglichkeiten!) Notiert eure Ideen und fertigt Skizzen dazu an!

Der Farbübertragungsinhibitor legt sich um das Kleidungsstück, welches zu Verfärbungen führt.
Der Farbübertragungsinhibitor legt sich um alle Kleidungsstücke und verhindert, dass sie Farbe abgeben oder aufnehmen.
Der Farbübertragungsinhibitor setzt sich im Wasser ab, wenn sich Farbe löst wird sie von den Inhibitoren bereinigt.

(Skizzen siehe Skizzenblatt zu dieser Station!!!)

Aufgabe 2: In einem Werbeprospekt macht ein Hersteller von Waschmittel folgende Aussage „Unser waschmittel ist mit Farbübertragungsinhibitoren ausgestattet, dass heißt für Sie: Nie mehr Wäsche sortieren! Das „Rote- Socken- in- weißer- Wäsche- Problem“ ist damit gelöst!“. Wie bewertest du diese Aussage! Schreibe einen kurzen Text, in dem du deine Erklärung näher erläuterst!

Ich denke, der Werbeprospekt hat schon Recht, nur hat das Waschmittel vielleicht nicht genug Farbübertragungsinhibitoren, weil bei einem Versuch das Tuch noch leicht rosa war. Vielleicht können die Frabübertragungsinhibitoren nicht alle Farbstoffe aufhalten. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir nicht die optimalen Bedingungen hatten.

Hausaufgabe

Überprüfe eure Ideen aus Punkt 1! Wie heißt der häufig eingesetzte Farbübertragungsinhibitor und welche Wirkung hat er?

Der häufigst eingesetzte Farbübertragungsinhibitor heißt Polyvinylpyrrolidone auch PVP genannt. Er verbindet sich mit dem Wasser und setzt sich auf der Oberfläche des Stoffes ab.


Station 5
Aufgabenblatt

Aufgabe 1: Warum gelangen trotz Kläranlagen immer wieder Waschmittel direkt ins Gewässer?

Die Kläranlagen lassen nur einen sehr geringen Teil der Waschmittel direkt ins wasser, weil es nicht gereinigt werden kann. Kläranlagen sind bei starken Regenfällen oft überlastet und das Waschwasser geht direkt ins Gewässer mit den ganzen Schadstoffen. Diese Verschmutzung kann nur sehr schwer beseitigt werden. Daher muss in Deutschland vor einem waschen ohne Bedacht auf die Umwelt gewarnt werden!

Aufgabe 2: Fertigt eine Tabelle mit den Umwelteinflüssen der verschiedenen Waschmittelinhaltsstoffe an!


Tenside grenzflächenaktiv, beeinträchtigen das Leben im Wasser
Tensidlösungen führt bei Fischen zur verstärkten Aufnahme von Schwermetallen und
Pestiziden, wird durch Primärabbau verhindert
Zeolithe gut biologisch abbaubar
Schichtsilicate wandeln sich in natürliche Silicate um und sind auch unbedenklich
Polycarboxylate beeinträchtigen Leben im wasser nicht, aber kaum biologisch abbaubar
Phosphonate werden ebenfalls kaum biologisch abgebaut
Natriumper- gering giftig, alkalisch: längerer Kontakt zu Ausschlag auf der Haut
bonat führen, wird in Borateumgewandelt, beinträchtigen das Leben im
Wasser, können ins Grundwasser gelangen und so auch Pflanzen und
Bäume schädigen
Natriumper- gering giftig, alkalisch: längerer Kontakt zu Ausschlag auf der Haut
carbonat führen, schadet der Umwelt nicht, biologisch gut abbaubar
Enzyme lassen sich gut abbauen
Duftstoffe mit biologisch schwer abbaubar, können sich im Fettgewebe von Fischen
Moschusverbin- ansammeln und können durch die Nahrungskette zum Menschen
dungen gelangen

Aufgabe 3: Was versteht man unter „Primärabbau“? Warum ist der Ausdruck „Inhalt über 95% biologisch abbaubar“ (siehe Bild 2), die man auf Waschmittelverpackungen findet, leicht irreführend?

Als Primärabbau bezeichnet man die Abbaustufe bei dem eine chemische Verbindung, z .B Tenside, ihre typische Eigenschaft verändert.
Der Endabbau ist die vollständige Zersetzung.
Nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz ist nur der Nachweis für den Primärabbau der Tenside notwendig. Auf Waschmittelverpackungen steht auf Etiketten „biologisch abbaubar“. Das ist allerdings gelogen, weil keine vollständige Zersetzung durch den Endabbau besteht.
Man denkt das Produkt sei umweltfreundlich. Vielleicht sind gerade die 5% gefährlich, weil sie ja nicht durch den Primärabbau beseitigt wurden. Für die restlichen 5% wäre der Endabbau nötig, der aber nicht durchgeführt werden muss. Das weiß der Verbraucher aber nicht und denkt sein Produkt sei besonders umweltfreundlich.

Hausaufgabe: Leserbrief

Ich habe den Beitrag am...... gelesen und möchte ihn kritisieren. Jedes Waschmittel enthält chemische Stoffe, aber nicht alle dieser Stoffe sind schädlich im Hinblick auf die Umwelt. Wie soll ein Waschmittel ohne Enzyme, Tenside, Bleichmittel oder andere chemische Stoffe reinigen? Wenn man ein „Bio“ Waschmittel haben will, wäscht man am Besten nur noch mit Wasser. Zwar gehen damit nicht die Flecken raus, aber es enthält keine chemischen Stoffe. Ein „Bio“ waschmittel sollte meiner Meinung schon aus chemischen Stoffen bestehen, die allerdings nicht schädlich im Hinblick auf die Umwelt sind.


Zusatzaufgabe

Erfinde ein Waschmittel!

Name des Waschmittel:
Mein Waschmittel heißt Wolliweich- Das umweltfreundliche Waschmittel. Es ist ein Wollwaschmittel. Wolli, da es für Wolle geeignet ist und –weich, da es die Wolle nicht ausfilzen lässt. Es ist ein sehr umweltfreundliches Produkt und ein Wollwaschmittel, dass besonders für bunte Wolle geeignet ist.

Soll enthalten: Enzyme: Amylasen und Lipasen, Wassserenthärter: Zeolith, Tenside, Farbübertragungsinhibitor: PVP, Duftstoffe ohne Moschusverbindugen

Soll nicht enthalten: Enzyme: Proteasen, Wasserenhärter: Phosphate, Bleichmittelaktivitoren: TAED, Bleichmittel: Natriumperbonat, Natrium-percarbonat, Duftstoffe mit Moschusverbindungen

Phosphonate können enthalten sein. Ist aber egal.

Begründung: Als Enzyme sollten Amylasen und Lipasen verwendet werden. Amylasen spalten die Bausteine des Zuckers (Glucose), Amylasen die Bausteine des Fettes. Proteasen sollten nicht als Enzyme verwendet werden, da Wolle Proteine enthält und wenn sich diese spalten, wird die Wolle filzig. Im Bezug auf die Umwelt, sind sie umweltfreundlich, da sie sich gut abbauen lassen. Als Wasserenthärter sollte Zeolith verwendet werden, da sich ohne Wasserenthärter die Tenside nicht gut lösen. Man sollte aber als Enthärter keine Phosphate verwenden, da diese umweltschädigend sind im Gegensatz zu Zeolith. Im Waschmittel sind auch Tenside enthalten. Sie sind zwar auch nicht ganz umweltfreundlich, da nur der Primärabbau stattfindet und nicht der Endabbau und so noch Schadstoffe übrig bleiben. Man kann aber nicht auf die Tenside im Waschmittel verzichten, da unsere Wäsche sonst nicht sauber wird. Ich habe als Farbübetragungsinhibitor PVP ausgewählt, da er häufig bei Waschmittel eingesetzt wird. Ich benötige für mein Wollwaschmittel einen Inhibitor, da mein Wollwaschmittel besonders für farbige Wolle geeignet sein soll und diese soll sich ja nicht verfärben. In meinem Waschmittel sollen keine Duftstoffe mit Moschusverbindungen vorkommen, da diese schädlich für die Umwelt sind. Sie können durch die Nahrungskette zum Menschen gelangen und sind biologisch nur schwer abbaubar. Vielleicht gibt es noch andere Duftstoffe ohne Moschusverbindungen, die sich nicht negativ auf die Umwelt auswirken, diese würde ich dann in meinem Wollwaschmittel einsetzen. Auf den Bleichmittelaktivitor TAED kann ich verzichten, da dieser nicht benötigt wird, da ich keine Bleichmittel einsetze. In Wollwaschmittel werden auch keine Bleichmittel eingesetzt, weil es nicht gut für die Farben und Fasern der Wolle ist. Daher würde ich auch kein Natriumperbonat oder Natriumpercarbonat verwenden. Wenn ich eins von beiden verwenden müsste, würde ich Natriumpercarbonat verwenden, dass es nicht schädlich im Hinblick auf die Umwelt ist und biologisch gut abbaubar ist.

4. Referat: Anarchie

Die meisten Punks sind Anarchisten, d.h. sie sind gegen den Staat, gegen seine Gesetze und Reformen. Die anarchistische Idee ist sozusagen ein Gedankenmodell für das gesellschaftliche Leben ohne politische Ausrichtung. Der Wert der Anarchie besteht darin, dass das Individuum, welches jeder Mensch ist, wieder auf sich selber angewiesen ist. Punks wollen eben nicht so sein, wie der Staat die Gesellschaft haben will. Sie wollen sich nicht in eine Schublade drücken lassen, sondern ihr Leben nach ihren eigenen Regeln leben .Das zeigen sie vor allem mit ausgefallenen Haarschnitten und auffälliger Kleidung. So zeigen sie der Gesellschaft, dass sie nicht wie sie sind und auch nicht so sein wollen, dass sie leben, ohne die äußere Macht des Staates auf sich wirken zu lassen. Anarchistenbestimmen im sozialen Leben über sich selber und können in jeder Weise tätig sein, ohne eine äußere Schranke ihrer Tätigkeit anzuerkennen, ohne einem anderen das Recht zu geben, sie einzuschränken. Es heißt, dass jeder Mensch gleich viel wert ist und keiner mehr rechte hat als der andere .Das Volk soll sich selbst verwalten und jeder Mensch sollte Chancengleichheit auf eine Existenz haben. Anarchie bedeutet Frieden und Freiheit, ohne die Freiheit eines anderen einzuschränken. Punks sind der Meinung, dass es unwichtig ist ob die Macht in der einen oder anderen Hand liegt. Die Macht selber muss vermindert werden, in welcher Hand sie sich auch befindet. Die Herrschaft kann nur beschränkt werden wenn sie herrenlos ist und Freiheit geht nur aus Anarchie hervor. Dass das nicht so umsetzbar ist, ist den Punks schon klar. Und trotzdem kämpfen sie dafür, aber sie sagen auch, der Zustand der Herrschaftslosigkeit könne den Menschen nicht aufgezwungen werden. Vielmehr müsse sich die Gesellschaft von innen heraus an einen Zustand der Anarchie immer weiter nähern. Das ist auch der Grund warum Anarchisten im Laufe der Geschichte immer wieder an Revolutionen beteiligt waren Sie wollten die Gesellschaft verbessern, um ihrem Ziel näher zu kommen. Es ist jedoch nicht ihre Absicht, den Zustand der Anarchie zu erzwingen. Praktisch war der revolutionäre Kampf oftmals nur ein Mittel zur Selbsterhaltung. Umgangssprachlich und von seinen politischen Gegnern wird der Begriff Anarchie oft jedoch mit Unterordnung, Zerstörung, Chaos und Pöbeleien gleichgesetzt. Schuld daran sind auch terroristische Gruppen, wie die rote Armee Fraktion, welche fälschlicherweise als anarchistisch angesehen wurde. Doch diese Organisationen vertraten nie das, was Punks mit Anarchie bezwecken wollten, nein, sie mordeten sogar für ihre Ziele. So führten die Berichtserstattungen über die R.A.F. in den öffentlichen Medien zu einer negativen Besetzung der Begriffe Anarchie und Anarchismus.

5. Was ist Punk

Was ist Punk?

Punk ist viel mehr als nur eine Musikrichtung, es ist ein Lebensgefühl. Dieses Lebensgefühl lässt sich nicht einfach definieren, fragt man zehn verschiedene Punks nach der Definition von Punk, so bekommt man zehn verschiedene Antworten.
Campino, der Sänger der Toten Hosen, sagte einmal:,,Punk ist wie Gott! Man glaubt dran und jeder stellt sich was anderes drunter vor.“
Der Grund, weshalb eine Definition so schwer ist, liegt darin, dass Punks Individualisten sind, sie versuchen ganz sie selbst zu sein und wenn jeder er selbst ist, ist natürlich naheliegend, dass es eine gewaltige Vielfalt gibt.
Trotzdem lassen sich einige generelle Dinge sagen. Punk ist ein Gegensatz zum Mainstream, es ist ein Ausdruck von Unzufriedenheit, der gegen die Gesellschaft gerichtet ist. Vor allem werden Kommerz, kapitalistische Ausbeutung, Rassismus, Religion und Umweltzerstörung abgelehnt.
Punks wollen die Welt nach ihren Vorstellungen besser gestalten um dem ständigen Jammern ein Ende zu setzen.
Dabei soll der Spaß keinenfalls zu kurz kommen. Punkaktionen beinhalten oftmals Selbstironie, da eingesehen wird das die eigenen Mittel, etwas zu verändern, begrenzt sind.
Punks sind keine Perfektionisten, ihrer Meinung nach, kann jeder selbst etwas auf die Beine stellen, sei es mit den geringsten Mitteln.
Ende der 70er hatte der Punk erlebte der Punk seinen Höhepunkt, als Musikstil, als Moderichtung und als Jugendbewegung. Die meisten Anhänger waren Jugendliche aus Mittelstands- und Arbeiterfamilien. Heute gibt es aber auch Punks, die bereits über vierzig Jahre alt sind. Im Januar 1976 erschien zum ersten Mal die Musik- und Kulturzeitschrift Punk. Viele Leute sagen, dies sei der Moment gewesen, an dem die neu geborene Szene ihren Namen bekam. Die Anhänger der Szene fanden diesen Namen vorerst recht lächerlich, sie alle sahen sich nicht als Punk (kommt aus dem englischen und heißt Abschaum, Dreck).
Auf zahlreichen Punkkonzerten findet man ein Scherbenmeer und Alkohlleichen auf. Typisch für viele Punks ist neben dem Besuchen von Konzerten das Aufsuchen öffentlicher Plätze, wie z.B. Fußgängerzonen, um sich dort der Gesellschaft zu präsentieren. Bestandteil dieser Treffen sind meist (Punk-)Musik, sowie Alkohlkonsum und häufig werden auch Passanten ,,angeschnorrt“.
Punk war früher, genau wie New Wave sehr Kunst und Musik interessiert. In Deutschland entwickelte er sich recht unterschiedlich, in Düsseldorf z.B. sehr Kunst- und in Hamburg sehr auf das Orginal bezogen.
Punk hat viel mit Politik zutun, Punkschuppen waren und sind gleichzeitig politische Treff- punkte, so galt der Punk als Soundtrack der autonomen Bewegung.
Die Provokation von früher ist heute kaum noch vorhanden, woran auch die Modeindustrie schuld ist. Heute ist Punk oft eher ein Gemisch aus Frust, Langeweile und Unzufriedenheit, sowie natürlich der Wunsch nach Anarchie, ein Streben nach Freiheit und Frieden.

Punkmusik

Die Punkmusik entstand Ende der 1960er Jahre aus dem Rock, daher kommt auch die Bezeichnung Punkrock. Sie zeichnet sich durch Agressivität, Schnelligkeit, Lautstärke und Härte aus, zudem ist sie meist recht einfach, es werden oft nur 3 Akkorde gespielt. Die legendären Ramones nannten sich selber ,,Drei-Akkord spielende, idiotische Schwachköpfe“. Jeder auch Szeneneulinge konnten ohne weiteres Bands gründen, auch wenn sie nicht einmal in der Lage waren Noten zu lesen, was selbst Mitglieder bekannter Punkbands heut noch nicht können.
Ein ebenfalls wichtiges Merkmal des Punkrocks ist die minimale Instrumentisierung, die meisten Bands bestehen nur aus einer Gitarre, einem Bass, einem Schlagzeug, sowie natürlich dem Gesang mit rauen Stimmen, der nicht selten zu Geschrei wird.
Die Texte der meisten Punksongs bestehen überwiegend aus gesellschaftskritischen Themen, es geht dann z.B. um Politik, Religion, Rassismus, Krieg oder Liebe. Diese Inhalte waren es auch, die zur Geburt des Punks geführt haben.
Die erste richtige Punkband waren nicht, wie oft angenommen wird, die eben gehörten Sex Pistols sondern Velvet Underground aus New York, die 1966 von Lou Reed gegründet wurden. In den darauffolgenden Jahren entstanden in paar weitere Punkbands, darunter auch The New York Dolls, die durch ihre besonders kurzen Songs auffielen und als erste amerikanische Punkband nach London kamen. Erst Mitte der 70er entstanden die Sex Pistols, die in England, insbesondere in London für einen ,,Punkerboom“ gesorgt haben.
Trotz oder gerade wegen der Einfachheit des Punkrocks, sowie dem Individualismus der Punks wurde mit der Zeit aus der Punkmusik eine sehr vielfältige Musikrichtung mit vielen untergeordneten Stilen. Oftmals halten Anhänger eines Stiles für die einzig wahre Punkmusik, sodass es zu den einzelnen Untergruppen manchmal eine ganz eigene Szene gibt.
Unter Ami Punk bzw. US Punk versteht man das Orginal aus den Vereinigten Staaten, was besonders von den Ramones geprägt wurde.
UK Punk ist der von den Sex Pistols geprägte Punkrock aus England.
Deutschpunk entstand Anfang der Achtziger und zeichnet sich durch radikal gesellschaftskritische Texte und einfachste Musik (sogar noch einfacher als die der englischen Bands) aus. Oftmals wird angenommen alle Punksongs mit deutschsprachigen Texten seien Deutschpunk, dies ist aber ein Irrtum.
Die parolenhaften Texte sind meistens linksradikal und wurden auch des öfteren, wie z.B. bei Slime, wegen Verfassungswidrigkeit zensiert.
Der Deutschpunk wurde vor allem von Bands wie Slime, Razzia, Toxoplasma, und Daily Terror geprägt. Nach der Wiedervereinigung 1990 gab es gerade für Ostdeutsche Punks, die nie die Möglichkeit hatten, an viele Deutschpunkplatten, die in der DDR meist verboten waren, zu gelangen, einen großen Nachholbedarf. Bands wie Schleimkeim, Toxoplasma und Ausbruch formierten sich neu und veröffentlichten, teilweise sehr erfolgreich, neue Tonträger. Unzählige Bands und Labels wurden neu gegründet und der Deutschpunk erreichte seinen Höhepunkt.
Fun-Punk kennzeichnen sich durch melodielastige Songs, die vorwiegend "lustig" sind. Klassische Themen sind Alkohol, Drogen, Selbstironie und Sex. Die Musik bleibt dabei einseitig, meist schnell und immer mit geraden Rhythmen.
Wie man daraus trotzdem hervorragende Alben machen kann, haben vor allem Die Ärzte in den 80ern und 90ern bewiesen, auch die Frühwerke von Den Toten Hosen (z.B. Eisgekühlter Bommerlunda) sind eindeutig dem Fun-Punk zuzurechnen. Die typischte deutschsprachige Fun- Punk Band sind aber wohl die Abstürzenden Brieftauben. Viele Punkbands, die eigentlich von etwas ernsterer Natur sind haben zwischen vielen gesellschaftskritischen Liedern auch das ein oder andere Fun- Punk Lied, z.B. Schleimkeim mit ,,Trink mit mir noch ein Bier“.
Hardcore-Punk, meist schlicht Hardcore genannt, entstand Anfang der 80er Jahre in den USA. Er war eine Gegenbewegung zur immer weiter kommerzialisierten Punkbewegung, denn viele große Gruppen der 70er (Led Zeppelin, Rolling Stones usw.) hatten sich mittlerweile meilenweit von ihrem Publikum entfernt. Die Musik war noch härter und schneller als der klassische Punk, die Texte aber meist politisch. Hardcore Bands sind z.B. Agnostic front, SFA, Slapshot und Sheer Terror.
Streetpunk, auch Reality Punk genannt, entstand in England und wollte sich von der übrigen Punkszene aufgrund der dortigen Kommerziallisierung abgrenzen. Streetpunk wollte zurück zu den Ursprüngen des UK Punk, von dem er sich musikalisch weitgehend nicht unterschied (er war nur etwas agressiver). Inhaltlich dagegen handelte es meist um das Leben der einfachen Leute, um Alkohl und Spaß, wobei es auch den ein oder anderen sozialkritischen Streetpunktext gibt.
Streetpunk wurde die Wurzel der Oi-Music, mit der Streetpunk manchmal sogar gleichgesetzt wird.
Oi!-Musik, gehört auch zur Punkmusik, obwohl die meisten Anhänger aus der (linken!) Skinheadszene kommen, die aber viele ehemalige Punks beinhaltet. Den Ausruf "Oi!" benutzen englische Arbeiter und bedeutet eigentlich "Hey". Es gibt aber auch Ansichten, die "oi" mit dem englischen Wort Joy (= Spaß) verbinden..
Oi! entstand Anfang der 80er Jahre in Großbritannien und zog auch einige der traditionellen Skinheads an, die bisher Regae, Ska und Soul hörten. Die meisten Skins sahen die neuen Oi!-Skins nicht als echte Skins an, darauf aber näher einzugehen wäre hier zuviel.
Musikalisch zeichnet sich Oi!-Punk durch einfachen Liedaufbau, mittleres Tempo, harte Gitarrenriffs und Refrains zum Mitsingen aus. Metal-Instrumentalsoli sind verpönt.
Anarcho-Punk, auch Polit- Punk gennant, unterscheiden sich musikalisch kaum vom Deutschpunk, sind höchstens nicht ganz so einfach (also vier Akkorde:-) ), die Texte sind politisch und fordern zur autonomen Lebensweise auf.
Der Skatepunk, ist eine sehr schnelle und energiegeladene Form des Punkrocks. Skatepunk ist besonders in der Skater- Szene beliebt, daher der Name. Es gibt nur wenige Bands, die sich bewusst als "SkatePunk-Band" bezeichnen. Die sicher bekanntesten Skatepunk Bands sind Bad Religion, NOFX (sprich Nof ex) und Pennywise.
Pop-Punk ist wie der Name schon sagt, Punkrock mit Einflüssen aus der Popmusik, der kommerziell ausgerichtet ist. Pop-Punk (beispielsweise Good Charlotte, Blink 182 und Avril Lavigne) ist dem Punk zwar sehr ähnlich, ist aber gesellschaftstauglich und kommerziell erfolgreich und wird aus diesem Grund von vielen Punks abgelehnt.
Viele Punkgruppen lassen sich nicht einer Kategorie zuordnen, da sie Mischungen aus verschiedenen Stilen sind. Oft wird gesagt, Punk sei tot, er hat sich durch die vielen Untergruppen verändert, keine Frage, aber er ist nicht tot.
PUNK WILL NEVER DIE!

6. Englische Zeiten

Simple Present
Präsens
einfache Gegenwart
P: He speaks.
N: He does not speak.
F: Does he speak?
einmalige/wiederholte Handlung in Gegenwart
allgemeine Gültigkeit
aufeinander folgende Handlungen
festgelegte Handlungen in der Zukunft (Fahrplan)
always, every …, never, normally, often, seldom, sometimes, usually
If-Satz Typ I (If I talk, …)

Present Progressive
Verlaufsform des Präsens
Verlaufsform der Gegenwart
P: He is speaking.
N: He is not speaking.
F: Is he speaking?
im Ablauf befindliche Handlung
auf bestimmten Zeitraum begrenzte Handlung
bereits abgesprochene Handlung in der Zukunft
at the moment, just, just now, Listen!, Look!, now, right now

Simple Past
Präteritum
einfache Vergangenheit
P: He spoke.
N: He did not speak.
F: Did he speak?
einmalige/wiederholte Handlung in Vergangenheit
aufeinander folgende Handlungen in Vergangenheit
neue eintretende Handlung, die eine im Ablauf befindliche Handlung unterbricht
yesterday, 2 minutes ago, in 1990, the other day, last Friday
If-Satz Typ II (If I talked, …)

Past Progressive
Verlaufsform des Präteritum
Verlaufsform der Vergangenheit
P: He was speaking.
N: He was not speaking.
F: Was he speaking?
in Vergangenheit im Ablauf befindliche Handlung
gleichzeitig ablaufende Handlungen
im Ablauf befindliche Handlung, die durch eine neue Handlung unterbrochen wird
when, while, as long as

Present Perfect Simple
Perfekt
vollendete Gegenwart
P: He has spoken.
N: He has not spoken.
F: Has he spoken?
das Ergebnis wird betont
bis in Gegenwart dauernde Handlung
eben abgeschlossene Handlung
abgeschl. Handlung mit Einfluss auf die Gegenwart
bis zum Zeitpunkt des Sprechens nie, 1x oder mehrmals stattgefundene Handlung
already, ever, just, never, not yet, so far, till now, up to now

Present Perfect Progressive
Verlaufsform des Perfekt
Verlaufsform der vollendeten Gegenwart
P: He has been speaking.
N: He has not been speaking.
F: Has he been speaking?
die Handlung wird betont (nicht das Ergebnis)
bis in die Gegenwart andauernde Handlung
abgeschlossene Handlung, die Einfluss auf die Gegenwart hat
all day, for 4 years, since 1993, how long?, the whole week

Past Perfect Simple
Plusquamperfect
Vorvergangenheit
P: He had spoken.
N: He had not spoken.
F: Had he spoken?
Handlung vor einem Zeitpunkt der Vergangenheit
manchmal mit Past Perfect Progr. austauschbar
betont nur die Tatsache, dass etwas vor einem Zeitpunkt in der Vergangenheit stattfand
already, just, never, not yet, once, until that day
If-Satz Typ III (If I had talked, …)

Past Perfect Progressive
Verlaufsform des Plusquamperfect
Verlaufsform der Vorvergangenheit
P: He had been speaking.
N: He had not been speaking.
F: Had he been speaking?
Handlung vor einem Zeitpunkt der Vergangenheit
manchmal mit Past Perfect Simple austauschbar
betont die Handlung bzw. Dauer der Handlung
for, since, the whole day, all day

Future I Simple
(will)
Futur I
Zukunft
P: He will speak.
N: He will not speak.
F: Will he speak?
nicht beeinflussbares Geschehen in der Zukunft
spontaner Entschluss
Vermutungen hinsichtlich der Zukunft
in a year, next …, tomorrow
If-Satz Typ I (If you ask her, she will help you.)
Vermutung: I think, probably, we might …, perhaps

Future I Simple
(going to)
P: He is going to speak.
N: He is not going to speak.
F: Is he going to speak?
bereits bestehende Absicht hinsichtlich der Zukunft
logische Schlussfolgerung hinsichtlich der Zukunft
in one year, next week, tomorrow

Future I Progressive
Verlaufsform des Futur
Verlaufsform der Zukunft
P: He will be speaking.
N: He will not be speaking.
F: Will he be speaking?
zu einem zukünftigen Zeitpunkt im Ablauf befindliche Handlungen
sichere oder selbstverständliche Handlungen
in one year, next week, tomorrow

Future II Simple
Futur II
vollendete Zukunft
P: He will have spoken.
N: He will not have spoken.
F: Will he have spoken?
Handlung, die zu einem zukünftigen Zeitpunkt abgeschlossen sein wird
by Monday, in a week

Future II Progressive
Verlaufsform des Futur II
Verlaufsform der vollendeten Zukunft
P: He will have been speaking.
N: He will not have been speaking.
F: Will he have been speaking?
Handlung, die zu einem zukünftigen Zeitpunkt abgeschlossen sein wird
betont die Dauer der Handlung
for …, the last couple of hours, all day long

Conditional I Simple
Konjunktiv I
Möglichkeitsform
P: He would speak.
N: He would not speak.
F: Would he speak?
Handlung, die möglicherweise eintreten könnte
If-Satz Typ II
(If I were you, I would go home.)

Conditional I Progressive
Verlaufsform des Konjunktiv
Verlaufsform der Möglichkeitsform
P: He would be speaking.
N: He would not be speaking.
F: Would he be speaking?
Handlung, die möglicherweise eintreten könnte
betont die Handlung bzw. Dauer der Handlung
Conditional II Simple
Konjunktiv II
vollendete Möglichkeitsform
P: He would have spoken.
N: He would not have spoken.
F: Would he have spoken?
Handlung, die möglicherweise in der Vergangenheit eingetreten wäre
If-Satz Typ III
(If I had seen that, I would have helped.)

Conditional II Progressive
Verlaufsform des Konjunktiv II
Verlaufsform der vollendeten Möglichkeitsform
P: He would have been speaking.
N: He would not have been speaking.
F: Would he have been speaking?
Handlung, die möglicherweise in der Vergangenheit eingetreten wäre
betont die Handlung bzw. Dauer der Handlung



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